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Steckbrief: Robert Carl Blank
Robert Carl Blank

Name: Robert Carl Blank
Instrument: Guitar, Vocals
Homepage: http://www.robertcarlblank.com
Direktor bei diversen Bandprojekten und bewies Feingefühl beim Arrangement sowie bei der Interpretation selbst geschriebener Songs. Wenig später, emotional stark von der Musik Frank Zappa’s beeindruckt, experimentierte der eifrige junge Künstler dann (inzwischen im eigenem Homestudio) mit digitalen Soundquellen und schrieb in dieser Zeit auch schon seine ersten, komplett fertig arrangierten Songs.

Nach einem Auslandsjahr in England wirkte Robert Carl Blank ab 1996 in den unterschiedlichsten Rock- und Pop-Bands des Rhein-Main-Gebietes mit. Robert war bei diesen Bands stets mehr als nur Gitarrist und Background Sänger, wirkte oft mehr als kreatives Element – vom Impulsgeber bis grundlegend richtungs-weisend. Viel Aufnahme- und Arrangenmenterfahrung konnte er in dieser Zeit außerdem als Sessiongitarrist bei diversen Pop-Produktionen sammeln. Als Gründungsmitglied der Band Boxer komponierte er für die Gruppe ab 1998 vermehrt eigenes Material aus den Bereichen R’n’B, Soul und Pop. Auf dem, von Edo Zanki produzierten Debütalbum „Stick Together“, lieferte der, inzwischen schon versierte Songschreiber, sechs von den insgesamt zwölf Eigenkompositionen der Band, die unter anderem als Opener für internationale Stars wie Elton John, Whitney Houston und Eros Ramazotti gastierte.

Seine tiefen musikalischen Weichenstellungen erhielt Blank allerdings nicht in Deutschland, sondern in den USA. Nach einem Praktikum in Chicago begleitete er Alt-Bluesmeister Carl Weathersby sechs Wochen lang auf dessen Tour als Gitarrist. Weathersby inspirierte Robert sofort, unter anderem auf Grund seiner Lebensphilosophie „It’s all about how many bars you can swing!“, als einfache Antwort auf die von Robert ernstgemeinte Frage zu Weathersby’s Lebenszielen. Dieses doppeldeutige Credo (bars = Kneipen oder eben auch Takte) ergänzte andere Leitideen, wie „Since you only got one life you might as well have a good one.“ Robert Carl Blank ließ sich von der Schönheit dieser Konzepte leiten und fand viele weitere musikalische Einflussquellen, die eine ähnlich positive Grundstimmung nach außen tragen. Keb Mo, B.B. King, Marc Cohn, Eva Cassidy, Bernard Fanning (Powderfinger), Neil Finn (Crowded House), John Mayer, G. Love & Special Sauce oder The Getaway People gehören allesamt zu Roberts Einflussquellen. Er sagt: „Mir gefällt die sehr humanistische Grundhaltung dieser doch musikalisch sehr unterschiedlichen Künstler und die Tatsache, dass sie die Musik im weitesten Sinne als übergeordnetes spirituelles Zuhause, als Heilmittel und Erzähler, als guten Freund und Lebensbegleiter und - ebenso wichtig - als Spaßquelle in sich tragen. Dieses Lebensgefühl erschien mir völlig logisch und natürlich, da ich diese Empfindungen ebenso intensiv in mir trage.“

Nach Beendigung seines Studiums der Politikwissenschaften und Amerikanistik an der Uni Frankfurt, verbrachte Robert knapp anderthalb Jahre in Australien, wo seine musikalischen Fähigkeiten erstmals auf eine harte Probe gestellt wurden und wo er zum ersten Mal zeigen musste, dass er sich als Solo-Künstler auch international Gehör verschaffen konnte. Vom Teamplayer in einer Band zum One-Man-Act mit akustischer Gitarre - Blank lernte energisch und durstig und entwickelte sich schnell zu einem charismatischen Sänger und Performer mit einer ganz eigenen Note.

Aus Australien zurück gekehrt, setzte er nun auch im heimischen Deutschland die Schritte zur vollständigen Singer/Songwriter-Karriere fort und veröffentlichte im September 2003 sein erstes Solo-Album „Steps“. Es gelang ihm in diesem Jahr auch der Sprung ins Finale beim „PRINZ Talentwettbewerb“ (Kategorie Gesang), gefolgt vom ersten Platz beim „Festival der Straßenkünste“ (Kategorie Solo Act). Trotz seiner Solo-Ambitionen gründete Robert erneut eine eigene Band. „Blank“ veröffentlichten in den Jahren 2005 bis 2007 insgesamt drei EPs, bevor sich ihr Namensgeber dazu entschloss, endgültig seinen Einzelaktivitäten zu frönen. Mit „Soul Circus“, „Last Time I Saw Dave“ und „Rooms For Giants“ liefert Robert Carl Blank Alben ab, die von Medien und Fans begeistere Kritiken ernten konnten. Ein weiteres Album wird demnächst folgen.

Auch live überzeugt Robert Carl Blank weiterhin, bei mehr als 200 Auftritten pro Jahr, durch absolute Authentizität und seine beeindruckende Fähigkeit, das Publikum bei jedem seiner Konzerte mitzunehmen auf eine musikalische Reise um die Welt. Seine Leidenschaft für die Musik erzeugt ein Gefühl von Leichtigkeit und Lebensfreude, und die Geschichten zwischen den Songs, die Robert immer ein bißchen augenzwinkernd erzählt, machen seine Konzerte so besonders. Und ein bisschen von der Weite und des Fernwehs begleiten uns danach mit nach Hause.

Im Rahmen der Go Music, an welcher er zuletzt im April 2016 teilnahm, ist Robert dem Publikum bestens als ein gefühlvoller Sänger in Erinnerung, der immer wieder mit selten gehörten Songs zu überraschen weiß. Das hier aufgeführte Equipment nutzt Robert außerhalb der Go Music.

Gitarren:
Lakewood A-32
Lakewood D-18
Lakewood M-32
Taylor 714 CE

Amp:
AER AcousticCube 3

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